Alkohol und Teenager
Trends unter Jugendlichen
Ob Bier, Wodka oder Rum - der Jugend von heute sind das keine Fremdwörter mehr. Jugendliche konsumieren mehr Alkohol als Erwachsene. Diese Tatsache sollte den Eltern zu denken geben, da sie schließlich für die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich sind und eine gesetzliche Aufsichtspflicht haben. Außerdem ist hochprozentiger Alkohol erst ab 18 Jahren gestattet, 15-jährige Jungen kriegen ihn aber doch. Wie kann es zu solch illegalen Handlungen in unserer Gesellschaft kommen? Worin liegt des Reiz von Alkohol? Jugendliche machen gerne das, was ihre Eltern nicht gerne sehen. Dazu gehört das Rauchen und Trinken. Der Genuss des Verbotenen treibt den Nachwuchs dazu an, sich den Eltern zu widersetzen. Wäre es erlaubt, würden bestimmt weniger Jugendliche Alkohol trinken. Da Bier schon ab 16 Jahren gestattet ist, lassen sich die Nebenwirkungen mit dieser Grundlage untersuchen. Zwar wird abends gerne Bier konsumiert, doch dieses Getränk hat einen geringen Alkoholgehalt. Es lassen sich ohne große Nebenwirkungen ein oder zwei Flaschen am Abend genehmigen, keiner torkelt davon in der Gegend herum. Anders sieht es bei hochprozentigen Drinks aus. Zwei Gläser einer Wodka-Mischung würden schon genügen, um einen Jugendlichen außer Gefecht zu setzen. Er kann nicht mehr klar denken und stellt vielleicht dumme Dinge an. Dinge, mit denen wir uns nun ausgiebig auseinandersetzen.
Gefahren durch überhöhten Konsum
Wer zu viel Alkohol trinkt, kann nicht mehr klar denken. Die Folgen können verheerend sein. Eine kleine Prellung gehört noch zu den harmlosen Sachen, Autounfälle oder Schlägereien wiegen da schon schwerer. Vor allem sollte sich jeder bei dem Genuss von hartem Alkohol, ein striktes Fahrverbot auferlegen. Die Aussage "Ich kann noch klar denken!" darf keiner der Beteiligten durchgehen lassen. Viele Unfälle sind schon auf diese Art und Weise entstanden. Zahlreiche Betten werden von Opfern gefüllt, die als tragische Ursache überhöhten Alkoholkonsum hatten. Ein kurzer Augenblick und das ganze restliche Leben ist zerstört. Doch nicht nur schwere Unfälle können eine Folge von Alkohol sein. Auf lange Sicht leidet die Gesundheit, die Leber lässt grüßen. Hochprozentiges zerstört Gehirnzellen und ein Bierbauch sieht auch nicht gerade sexy aus. Zu den körperlichen Problemen kommen psychische dazu. Auf lange Sicht kann Alkohol süchtig machen. Jeden Abend wird es ein Glas mehr, bis der Betroffene seine Sucht selbst nicht mehr erkennt. Er ertränkt seine Probleme in Wodka und verliert eines Tages vielleicht seinen Job. Alkohol verleitet Menschen zu üblen Taten. Unter dessen Einfluss kann es zu Handlungen kommen, die niemand in vollem Bewusstsein wagen würde. Dazu zählen Vergewaltigungen oder Schlägereien. Es kann auch zu einer peinlichen Aktion kommen, die der Betroffene ewig bereuen wird. Alkohol lässt schnell die Hüllen fallen und wer nackt auf einem Tisch tanzt, landet vielleicht sogar auf YouTube. Nicht gerade der Traum von einem Teenager, Nacktbilder im Netz zu haben.
Erziehungsmaßnahmen für Eltern
Wenn der Teenager noch bei seinen Eltern wohnt und jünger als 18 Jahre ist, müssen sie für einen richtigen Umgang mit Alkohol sorgen. Natürlich können sie ihren Sohn oder ihre Tochter nicht auf Schritt und Tritt begleiten, aber einige Regeln sorgen für Klarheit. So darf der Nachwuchs nicht betrunken nach Hause kommen. Eine Fahne wird nicht toleriert, paar Bier sind aber in Ordnung. Alkohol sollte nicht ganz verboten werden, ansonsten kommt es zu einer Trotzreaktion. Es ist besser, klare Grenzen zu setzen.
Die Beistelltische sollten mit der Menge an Alkohol verziert werden, die pro Abend erlaubt ist. Nach einer wilden Partynacht sind zwei Cocktails und ein Bier möglich, mehr nicht. Falls der Jugendliche doch betrunken daheim antanzt, gibt es harte Konsequenzen. Diese können von Hausverbot, bis zur Ausnüchterung im Garten reichen.
Es ist besser einmal hart durchzugreifen, anstatt später sein ganzes Leben lang über einen Autounfall zu trauern.